Arbeitsgruppe der Statistischen Ämter der Großregion

Die statistischen Ämter der Großregion sind der professionelle Dienstleister für qualitativ hochwertige und verlässliche Daten der amtlichen Statistik. Auf der Grundlage der EU-Statistikverordnung erbringen sie ihre Dienstleistungen mit der Verpflichtung zur Neutralität, Objektivität und wissenschaftlichen Unabhängigkeit. Die statistischen Ämter der Großregion arbeiten seit über 40 Jahren zusammen.

Kurzpräsentation "Die Arbeitsgruppe der Statistischen Ämter der Großregion"

Kurzpäsentation "Die Großregion in Zahlen"

 

Institutionen

Gegenwärtig setzt sich die Arbeitsgruppe der Statistischen Ämter aus Vertretern der 5 statistischen Ämter der Großregion wie folgt zusammen:

Karl Schneider, Statistisches Amt Saarland
Sylvie Grcic und Marie-Laure Kayali, Insee Grand Est
Simone Casali, STATEC Luxemburg
Jeanette Vogel und Klaus Jungbluth, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
frédéric Vesentini, IWEPS-Wallonien


Aufgaben

Die Aufgaben der Arbeitsgruppe der Statistischen Ämter der Großregion können wie folgt zusammengefasst werden:

  1. Erstellung einer statistischen Basisdokumentation (harmonisierte Daten, Metadaten und statistische Kommentare).
  2. Fortlaufende Erweiterung des Angebotes an harmonisierten statistischen Indikatoren zur Großregion.
  3. Erörterung und Beantwortung von Fragen im Zusammenhang mit den statistischen Systemen der Großregion.
  4. Koordinierung von Initiativen auf dem Gebiet der Statistik in der Großregion.

Grundsätze und Arbeitsmethoden

Die Arbeitsmethoden sind durch folgende Grundsätze geregelt:

  1. Die Arbeitsgruppe schlägt ihre Projekte dem Amtsleitergremium vor, das auf seiner jährlichen Sitzung darüber einstimmig beschließt.
  2. Die Arbeitsgruppe trifft sich in vierteljährlichen Sitzungen um an den laufenden Projekten zu arbeiten.
  3. Die statistischen Daten, Metadaten und statistischen Kommentare werden nur nach Genehmigung durch die Arbeitsgruppe veröffentlicht, soweit es ihr Harmonisierungs- und Vergleichbarkeitsniveau, ihre Qualität, Angemessenheit, Zuverlässigkeit, Transparenz und ihren Neutralitätsgrad betrifft.
  4. Die Verwaltungskosten und die direkten Projektkosten werden einvernehmlich gedeckt und werden zu gleichen Teilen zwischen den 5 Statistischen Ämtern aufgeteilt.

 


Rückblick

Die Anfänge der Kooperation der statistischen Ämter gehen auf das Jahr 1974 zurück. Seit 1994 nehmen die Vertreter des IWEPS - Institut wallon de l'évaluation, de la prospective et de la statistique der Region Wallonien an den Sitzungen der Arbeitsgruppe teil.

Bis 1991 hatte die Arbeitsgruppe "Statistik" die Aufgabe, eine Reihe von vergleichbaren Konjunkturindikatoren zusammen zu stellen. Diese wurden in einem vierteljährlichen Konjunkturbericht veröffentlicht. Die erste Ausgabe dieses Berichtes erschien 1984.

Im Jahr 1991 begann eine neue Phase in der statistischen Zusammenarbeit. Die Arbeitsgruppe verabschiedete ein Veröffentlichungsprogramm, das sich als Ziel setzte, den steigenden Bedarf von Politik, Forschung, Unternehmen und Consultingfirmen zu decken. Es wurden mehrere große Projekte in Angriff genommen und auch fertiggestellt:

  • Eine Broschüre "Statistische Kurzinformationen" dessen 11. Ausgabe 2016 veröffentlicht wurde.
  • Ein statistisches Jahrbuch dessen 5. Ausgabe 2004 erschienen ist.
  • Ein vierteljährlicher Konjunkturindikatorenbericht.
  • Eine Studie zur Weiterbildung, erschienen 2010.
  • Eine Studie zur nachhaltigen Entwicklung, erschienen 2011.
  • Eine Studie über das Profil der Grenzgänger, erschienen Ende 2011.
  • Ein Bevölkerungs- und Sozialatlas, erschienen 1999.
  • Ein Porträt der Großregion, erschienen 1993.
  • Der Vorgänger des Statistikportals, die Website www.grossregion.lu , die 1998 online ging.

Im Rahmen eines INTERREG-III-eBird-Projektes hat die Arbeitsgruppe im Jahr 2007 ein Statistikportal ins Leben gerufen (www.grande-region.lu), das den Nutzern eine ganze Reihe von harmonisierten statistischen Daten und Metadaten zum gesamten Raum der „Großregion“ zur Verfügung stellt. Dieses Portal wurde 2015 komplett überarbeitet.

Im Rahmen eines INTERREG-IVa-Projektes hat die Arbeitsgruppe zwischen 2011 und 2013 drei thematische Studien erstellt:

  • Die Weiterbildung in der Großregion
  • Indikatoren zur nachhaltigen Entwicklung in der Großregion
  • Charakteristiken der Grenzgänger in der Großregion